Social Media: Wie erstellt man einen Redaktionsplan?

Natürlich kannst du immer spontan posten, was dir in den Sinn kommt. Aber zeitsparender, nachhaltiger und damit auch erfolgreicher läuft die Kommunikation in den Sozialen Medien, wenn du mit einem Redaktionsplan arbeitest. Und die Erstellung eines solchen Plans ist leichter, als du vielleicht denkst.

Social-Media - Redaktionsplan - Frese & Wolff

Schritt 1: Identifiziere Rubriken

Mach es wie eine Zeitung. Dort gibt es z. B. einen Politikteil, einen Wirtschaftsteil, einen Sportteil, einen Kulturteil. Das garantiert Vielfalt und macht es möglich, die Zielgruppen auf ganz unterschiedliche Arten anzusprechen und zu fesseln.

Die Rubriken einer Unternehmenskommunikation sehen natürlich anders aus als die einer Zeitung. Aber sie können ebenso vielfältig sein.

  • Stell einzelne Mitarbeiter*innen mit ihren Funktionen vor.
  • Gib deinen Followern Tipps und Anregungen, die das konkrete Angebot deines Unternehmens sinnvoll ergänzen.
  • Zeig, wie sich dein Unternehmen sozial und kulturell engagiert.
  • Berichte über Aktivitäten wie Weiterbildungen und Partys.
  • Und, und, und.

Wichtig dabei: Nimm gedanklich immer die Haltung deiner Follower ein. Was könnten sie an einem bestimmten Sachverhalt spannend finden?

Schritt 2: Definiere Formate

Manche Themen lassen sich super filmisch umsetzen. Für andere wieder sind längere Texte angemessen. Manchmal reichen ein Foto und ein, zwei Sätze. Bei komplexen Themen ist es dann vielleicht sogar eine Kombination aus allem.

Aus der Wahl der Formate ergeben sich oft auch schon die besten Kanäle für die Kommunikation.

Schritt 3: Leg Kanäle fest

Für vertikale Kurzvideos sind TikTok sowie Instagram (mit Story und Reels) ideale Kanäle. Aber auch auf Facebook und, im B2B-Bereich, LinkedIn können Sie mit Video-Beiträgen viel erreichen. Andererseits funktionieren hier auch klassische Postings mit Verlinkungen auf Ihre Website.

Welche Kanäle allgemein die richtigen für dich sind, solltest du besser vorab im Rahmen deiner Kommuni­ka­tions­strategie und der Mediaplanung definieren. Da dreht sich dann alles um die Frage, wo und wie du deine Zielgruppen grundsätzlich am besten erreichst.

Schritt 4: Bestimme die Taktung

Rubriken, Formate und Kanäle sind geklärt? Dann geht es jetzt nur noch darum, wie oft deine Beiträge erscheinen sollen. Grundsätzlich empfehlen wir pro Kanal zum Start ein bis zwei Postings pro Woche. Gestalte das abwechslungsreich: Wechselnde Rubriken und Formate schaffen eine lebendige Kommunikationskultur und zeigen dich als vielseitiges Unternehmen.

Zur Verschriftung des Redaktionsplans kannst du dich am Anfang einfacher Tools wie Word oder Excel bedienen. Bei wachsender Komplexität bieten sich spezielle, kostenpflichtige Programme wie z. B. SocialHub zur Organisation an.

Spontan geht immer

Dass du über einen differenzierten Redaktionsplan verfügst, heißt nicht, spontane Postings wären verboten. Im Gegenteil: Wenn sich tagesaktuell etwas Interessantes anbietet, ist das immer eine gute Bereicherung des Plans. Der Redaktionsplan garantiert nur die Grundversorgung deiner Follower mit relevanten und interessanten Infos. Der Spaß der Spontaneität sollte nie zu kurz kommen, besonders in Social Media nicht.

Möchtest du Unterstützung bei der Erstellung deines Redaktionsplans? Dann sprich uns gerne an. Auch wenn es um Social Media allgemein, um eine Kommuni­ka­tions­strategie oder eine grundlegende Markenstrategie geht: Wir sind für dich da.

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