5 TIPPS FÜR EFFEKTIVES CONTENT MARKETING

Auch Werbeverweigerer sind Menschen.

Sie nutzen Ad-Blocker, schalten um, wenn im TV die Werbespots kommen, überblättern Anzeigen und sehen sich Großflächen bestenfalls an, wenn ihr Hund dagegen pinkelt: Werbeverweigerer sind der Alptraum jedes Marketingmenschen, weil sie sich den Werbebotschaften konsequent entziehen.

Seien wir ehrlich, der Werbeverweigerer ist keine besondere Spezies. Bis zu einem gewissen Punkt sind wir alle Werbeverweigerer – und das in zunehmendem Ausmaß. In diesem Kontext wurde Content Marketing in den vergangenen Jahren zu einer Art Wundermittel erklärt: Relevante Inhalte, interessante Themen und packende Botschaften öffnen der Marke und/oder dem Produkt die Tür zum Kunden. Er beschäftigt sich gerne damit, weil er einen Nutzen hat, weil er sich unterhalten und informiert fühlt. Guuute Idee! Aber wie findet man heraus, welche Inhalte für die Zielgruppe spannend sind, wie bereitet man sie auf und distribuiert sie effektiv?

Content Marketing – Adblocker

1. Die Lebenswelt des Produkts definieren.

Produkte und Marken haben spezifische Lebenswelten. Die Welt einer Kfz-Versicherung etwa umfasst alles, was mit Autos und Straßenverkehr zu tun hat, da jeder, der eine Autoversicherung brauchen kann, unweigerlich ein Auto haben muss. Ein Klebemittel zur Abdichtung von Fugen dagegen ist untrennbar verbunden mit Themen wie Renovierung, Wohnen und Lebensqualität. Welche Welt einem Produkt konkret zugeordnet wird, hängt dabei natürlich auch von der Markenstrategie ab: Ein Mineralwasser kann sowohl im Sport zuhause sein als auch in den Bereichen Gesundheit, Ernährung und vielen mehr. Ist die Welt definiert, lassen sich im zweiten Schritt in der Regel sehr schnell spannende Themen finden.

2. Relevante Themen identifizieren.

Bleiben wir bei der Autoversicherung: Wenn ich weiß, dass meine Zielgruppe Auto fährt, kann ich davon ausgehen, dass sie zum Beispiel schon einmal Probleme hatte mit Lackschäden oder abgenutzten Scheibenwischern. Dass sie nach Tipps sucht, wie man sein Auto günstig winterfit machen kann und welche Reifen das beste Preis-Leistungsverhältnis aufweisen. Alles Themen, die bei der Zielgruppe für offene Ohren sorgen und sie so auch für das konkrete Angebot der Versicherung empfänglicher machen. Die Tür ist geöffnet …

3. Erste Recherche im Web.

Wie wird aus einem Thema nun ein Beitrag? Woher kommen die Inhalte? Grundsätzlich: In Zeiten des Web wurde zu fast jedem Thema irgendwie, irgendwo, irgendwann schon einmal etwas geschrieben oder anderweitig produziert. Manchmal reichen ein Zusammenführen recherchierter Quellen und eine kreative Aufarbeitung deshalb schon aus, um das Informationsbedürfnis der Zielgruppe zu befriedigen. Inwiefern zusätzlich noch Fachleute kontaktiert werden sollten, muss im Einzelfall entschieden werden. Mit der Einzigartigkeit der Information steigt aber im Allgemeinen das Interesse an ihr.

4. Es muss nicht immer Film sein.

Was die Wahl des Mediums angeht, so besteht das Vorurteil, dass es sich bei Content Marketing vor allem um ein Bewegtbild-Thema handelt. Daran ist Youtube mit seiner Fülle an erfolgreichen Tutorials sicher nicht ganz unschuldig. Andererseits gibt es viele Themen, die sich mindestens genauso gut, wenn nicht besser, klassisch in Text und Bild aufarbeiten lassen. Ein Beitrag mit 5 Tipps für ein effektives Content Marketing etwa könnte als Film eine durchaus komplizierte Angelegenheit werden, während er als Textbeitrag einfach zu erfassen und zu durchdringen ist. Letzten Endes sollte das Medium dem Inhalt angemessen sein – und, logisch, dem eigenen Budget. Ein Filmbeitrag ist in der Produktion kostenmäßig sicher immer höher zu veranschlagen als ein Textbeitrag.

5. Die eigene Website als erster Publikationsort.

Jetzt haben wir also schönen Content. Und sicher auch einen schönen Kunden. Nur wie kommen die beiden zusammen? Die eigene Website eines Unternehmens sollte hier der erste Publikationsort sein – zum Beispiel im Rahmen eines Blogs oder einer News-Seite. Denn so verbessert sich deren Relevanz für Google und damit auch die Auffindbarkeit im Netz. Als weiteres Distributions-Tool bietet sich nichts so an wie die Nutzung der Social Media: Über Facebook, Instagram & Co. lassen sich die Zielgruppen exakt nach Bedürfnissen, Vorlieben, Gewohnheiten targeten und damit bei Top-Reichweiten eine streuverlustarme Aussteuerung des Contents gewährleisten. Im Grunde war die Zeit noch nie so gut, um auch Werbeverweigerern punktgenau Marken und Produkte nahezubringen. Man muss sie nur als Menschen mit menschlichen Interessen ernstnehmen.

SCROLL IT!

DIE MARKETING-ABTEILUNG VON HEUTE IST DIE REDAKTION VON MORGEN. WENN SIE UNTERSTÜTZUNG BRAUCHEN, SIND WIR GERNE FÜR SIE DA.

Nehmen Sie gerne Kontakt mit uns auf.