WERBUNG IN DER KRISE?

KOMMUNIKATION IN ZEITEN VON CORONA.

Die ersten Monate mit Corona liegen hinter uns und so langsam wird das öffentliche Leben wieder hochgefahren. In vielen Unternehmen fragen sich die Entscheider nun, ob sie wieder werben sollten – und wenn ja, dann wie?

Verhält sich ein Unternehmen ignorant, wenn es ganz normal wirbt, obwohl die Menschen derzeit andere Sorgen haben? Ist stattdessen eine spezielle Corona-Kommunikation das richtige Mittel, auch wenn die abverkaufsorientierte Kommunikation vordergründig ein Stück dahinter zurücktritt? Diese Fragen sind nicht immer leicht und sicher nicht pauschal zu beantworten.

Aber schauen wir mal zurück. In den letzten großen Krisen waren es immer diejenigen Marken, die gestärkt daraus hervorgingen, die sich nicht versteckt, sondern ihre Marketingbudgets sogar aufgestockt haben. Sie haben vor allem ihre Bestandskunden gepflegt, sind tiefer in die Welt ihrer Zielgruppen eingetaucht, sie haben Nähe und Sicherheit hergestellt und Innovationen vorangetrieben.

Werbung in Corona Zeiten - Frese & Wolff

Auch während der Corona-Pandemie haben einige Marken an die Situation angepasste Kampagnen veröffentlicht. Im Laufe der Zeit mit unterschiedlichen Akzentuierungen, so dass sich bisher drei Phasen identifizieren lassen.

1 Phase: Zusammenhalt

In dieser Phase haben uns Botschaften wie „Haltet zusammen!“, „Haltet Abstand!“ oder „Bleibt zuhause!“ erreicht. Bisweilen ohne erhobenen Zeigefinger haben diese Marken zur Durchsetzung und Akzeptanz der Schutzmaßnahmen beigetragen.

2 Phase: Beitrag zur Krisenbewältigung

Im zweiten Step haben zahlreiche Marken und Unternehmen ihre Mitwirkung bei der Krisenbewältigung angeboten. Sei es, dass Banken unkomplizierte Sofortkredite bewarben, Eishersteller ihre Produkte in Pflegeeinrichtungen und Krankenhäusern verteilten oder Werbeagenturen kostenlose Brainstormings und Gutscheinlösungen offerierten. ;)

3 Phase: Ablenkung & Entspannung

Aktuell befinden wir uns in der Phase, in der sich die Bevölkerung nach etwas Ablenkung sehnt. Die Kommunikation darf eine angemessene, vorsichtige Portion Humor enthalten. Auf jeden Fall muss sie aber Sicherheit und Wärme transportieren, vielleicht sogar einen vorsichtigen, aber hoffnungsvollen Ausblick auf die Zeit nach Corona.

Ob und wie lange sich diese Phase hinzieht oder ob es noch eine weitere Verlagerung in der Akzentuierung gibt, ist jetzt noch nicht absehbar. Dass Corona uns noch einige Zeit beschäftigen wird, allerdings schon. Deshalb ist es auf jeden Fall ratsam, die Kommunikation langsam wieder hochzufahren – auch wenn das in vielen Fällen eine inhaltliche Anpassung an die neuen Bedürfnisfelder der Zielgruppen sowie eine Veränderung in der Tonalität mit sich bringen muss.

Sollten Sie sich unsicher sein, ob und wie Sie wieder mit ihren Zielgruppen in Kontakt treten können, helfen wir gerne weiter: von der Markenstrategie in Zeiten von Corona über die Kampagnenentwicklung bis hin zur einzelnen Kommunikationsmaßnahmen. Wir freuen uns auf Sie – auch im Videochat!

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