DARF ICH VORSTELLEN: ERASMUS.

Na ihr! 🙋

Vielleicht geht es euch ähnlich wie mir und ihr habt den Namen „Erasmus“ schon einmal aufgeschnappt, könnt damit aber nicht wirklich viel anfangen. Ich für meinen Teil wusste bisher nur, dass es sich um eine Art Programm handelt, das einen finanziell unterstützt, wenn man zum Beispiel ein Semester im Ausland studiert. Dass auch Praktika gefördert werden, war mir neu. Ich habe mich also ein wenig schlau gemacht und erzähle euch in diesem Beitrag, was genau es mit Erasmus+ im Allgemeinen und an meiner Schule im Besonderen auf sich hat.

Erasmus+ ist das EU-Förderprogramm für allgemeine und berufliche Bildung und unterstützt junge Menschen darin, beschäftigungsrelevante und interkulturelle Kompetenzen zu erwerben. Im Rahmen von sog. Mobilitätsprojekten können Schüler/-innen der beruflichen Erstausbildung zum Beispiel ein finanziell gefördertes Auslandspraktikum absolvieren. Die Höhe des Stipendiums deckt circa die Anreise- und Unterbringungskosten ab. Nach dem Auslandsaufenthalt sind die Teilnehmer berechtigt, einen EUROPASS-Mobilität zu beantragen. Dieser bescheinigt den Auslandsaufenthalt und gibt Auskunft über die absolvierten Aufgaben und erlernten Fähigkeiten.

Die BBS Wechloy ist eine Europaschule, was bedeutet, dass wir viele internationale Angebote innerhalb Europas wahrnehmen können, wie zum Beispiel Auslandspraktika. Diese werden im Rahmen von Erasmus+ angeboten und gefördert. Zu Beginn des Schuljahres wurde uns dieses Programm vorgestellt: insgesamt bietet die BBS Wechloy Projekte in 10 europäischen Ländern an, mit einer Aufenthaltsdauer von mindestens 3 Wochen bis maximal 8 Wochen. Darüber hinaus ist sogar ein Schüleraustausch nach Port Elizabeth in Südafrika möglich.

Und wozu das Ganze? Nun, Ziel ist es, dass wir einen Einblick in die Arbeitswelt der Partnerländer gewinnen und „über den Tellerrand hinausblicken“. Nach unserer Rückkehr sollen wir unsere Eindrücke und Erfahrungen positiv in den Unterrichtsalltag einfließen lassen. So sollen alle Schüler in den Europaschulgedanken integriert werden. Außerdem soll die internationale Berufsausbildung uns befähigen, nach der Ausbildung ohne größere Probleme in anderen Ländern arbeiten zu können. Aus diesem Grund wird auch die Zusatzqualifikation „Kauffrau für internationale Geschäftstätigkeit“ angeboten, von der ich im letzten Beitrag berichtet habe.

Na, neugierig geworden? Hier findet ihr weiterführende Informationen zum Thema Erasmus+ (BBS Wechloy Oldenburg).

Wie genau das Bewerbungsverfahren abläuft und was man alles zu beachten hat, das erfahrt ihr nächste Woche. Bis dahin wünsche ich euch ein paar schöne Pfingsttage!

Macht’s gut!✌️